Besenreiser entfernen in Münster: Methoden, Ablauf und was Sie erwartet
Besenreiser sind feine, rötlich-bläuliche Äderchen, die direkt unter der Hautoberfläche sichtbar werden. Sie stören viele Menschen ästhetisch – können aber auch ein erstes Hinweissignal auf eine beginnende Venenschwäche sein. In der Venenpraxis Münster werden Besenreiser mit zwei modernen, ambulanten Verfahren behandelt: Schaumverödung und Phlebolyse. Welche Methode für Sie geeignet ist, hängt von Größe, Lage und Beschaffenheit der Äderchen ab – und wird nach einer sorgfältigen Untersuchung gemeinsam mit Ihnen festgelegt.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie die einzelnen Verfahren funktionieren, wann ein Arztbesuch sinnvoll ist und wie der Ablauf in der privaten Venenpraxis Münster konkret aussieht.
Was sind Besenreiser – und wann sollten Sie handeln?
Besenreiser (medizinisch: Teleangiektasien) sind dauerhaft erweiterte, kleine Hautgefäße mit einem Durchmesser von unter einem Millimeter. Sie entstehen vor allem an den Oberschenkeln, Kniekehlen und Unterschenkeln und sind für andere gut sichtbar – für Betroffene oft belastend.
Häufige Anzeichen, bei denen ein Besuch beim Phlebologen in Münster sinnvoll ist:
- Feine, netzartige Äderchen in Rot, Blau oder Violett an den Beinen
- Spannungsgefühl, leichtes Brennen oder Juckreiz entlang der Äderchen
- Besenreiser, die sich trotz Kompressionsstrümpfen ausbreiten
- Besenreiser in Kombination mit sichtbaren Krampfadern oder Schwellungen
Wichtig: Besenreiser sind oft mehr als ein kosmetisches Problem. Sie können auf eine darunter liegende Venenschwäche hinweisen. Eine Ultraschalluntersuchung klärt vor der Behandlung, ob auch tiefere Venen betroffen sind.
Methoden zur Besenreiser-Entfernung in der Venenpraxis Münster
Die Venenpraxis Münster bietet drei komplementäre Verfahren an. Sie können einzeln oder kombiniert eingesetzt werden, je nach Befund und individueller Situation.
Schaumverödung (Schaumsklerosierung)
Bei der Schaumverödung wird ein medizinischer Spezialschaum direkt in die betroffene Vene gespritzt. Der Schaum reizt die Venenwand, das Gefäß entzündet sich kontrolliert, klebt zusammen und wird vom Körper in den folgenden Wochen eigenständig abgebaut. Das Verfahren ist ambulant, dauert meist nur wenige Minuten pro Sitzung und erfordert keine Narkose.
Besonders geeignet für: mittelgroße Besenreiser und Seitenastvarizen, Besenreiser in Kombination mit größeren Venenveränderungen sowie Rezidiv-Varizen (wiederkehrende Besenreiser nach früherer Behandlung).
Nach der Behandlung wird das Bein komprimiert – ein Kompressionsstrumpf sollte für etwa zwei Wochen getragen werden. Leichte Alltagsaktivitäten sind direkt danach wieder möglich.
Phlebolyse
Die Phlebolyse ist ein innovatives Verfahren, das hochfrequente Funkwellen und elektrischen Strom kombiniert, um feinste Gefäße gezielt „von innen heraus“ zu veröden.
Besonders geeignet für: sehr feine Besenreiser mit einem Gefäßdurchmesser unter einem Millimeter, die mit herkömmlicher Schaumsklerosierung schwer erreichbar sind.
Vorteile der Phlebolyse auf einen Blick: Kein Kompressionsstrumpf nach der Behandlung erforderlich. Durchführung auch in den warmen Sommermonaten möglich. Kein Verbrennungsrisiko.
Ablauf in der Venenpraxis Münster
In der Venenpraxis Münster an der Grevener Straße 440 erwartet Sie ein strukturierter Behandlungsweg – vom ersten Gespräch bis zur Nachsorge:
- Erstgespräch & Anamnese: Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Erwartungen werden besprochen.
- Ultraschalldiagnostik (Duplex-Sonographie): Bevor Besenreiser behandelt werden, untersuchen wir das Beinvenensystem per Ultraschall. Nur so lässt sich feststellen, ob auch tiefer liegende Venen betroffen sind.
- Individuelle Verfahrensauswahl: Auf Basis des Befunds wird gemeinsam mit Ihnen das geeignete Verfahren besprochen – Schaumverödung oder Phlebolyse.
- Ambulante Behandlung: Der Eingriff findet in der Praxis statt. Sie verlassen die Praxis anschließend selbstständig.
- Nachsorge & Kontrolle: Kompressionsstrümpfe (je nach Verfahren) und ggf. Wiederholungssitzungen sichern das Ergebnis.
Die Venenpraxis Münster ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP) und zertifiziertes Venen Kompetenz-Zentrum – ein Qualitätsmerkmal für standardisierte, leitliniengerechte Diagnostik und Therapie.
Nachsorge nach der Besenreiser-Behandlung
Die Nachsorge richtet sich nach dem eingesetzten Verfahren. Nach einer Schaumverödung ist das Tragen eines Kompressionsstrumpfs für etwa zwei Wochen empfohlen. Nach einer Phlebolyse entfällt diese in der Regel.
Generell gilt: Wechsel zwischen Bewegung (Spazieren, Schwimmen) und kurzen Ruhepausen mit hochgelagerten Beinen ist hilfreich. Direkte Sonneneinstrahlung auf die behandelten Stellen sollte für einige Wochen vermieden werden. Das reduziert das Risiko von Pigmentveränderungen.
Besenreiser können bei genetischer Veranlagung neu entstehen. Regelmäßige Kontrollen beim Phlebologen, konsequente Kompressionstherapie in Risikosituationen und ausreichend Bewegung verringern das Rückfallrisiko.
Häufige Fragen zu Besenreiser entfernen in Münster
Sind Besenreiser nur ein kosmetisches Problem?
Nicht zwingend. Besenreiser können Zeichen einer Venenschwäche sein. Eine phlebologische Untersuchung klärt, ob tiefere Venen betroffen sind.
Wie viele Sitzungen sind notwendig?
Das hängt von Ausmaß und Verteilung der Besenreiser ab. Kleinere Befunde können in einer Sitzung behandelt werden; bei ausgedehntem Befund sind zwei bis drei Sitzungen realistisch. Die genaue Planung erfolgt nach der ersten Untersuchung.
Kann ich direkt nach der Behandlung wieder arbeiten?
Ja. Die ambulanten Eingriffe erfordern keinen Krankenhausaufenthalt. Leichte Alltagsaktivitäten sind direkt möglich – Ihr Arzt gibt Ihnen genaue Hinweise.
Wann sehe ich erste Ergebnisse?
Nach einer Schaumverödung oder Phlebolyse beginnen die behandelten Gefäße, sich in den folgenden Wochen aufzulösen. Das endgültige Ergebnis ist meist nach vier bis acht Wochen sichtbar.
Ihr Team in der Venenpraxis Münster
Die Entfernung der Besenreiser in der Venenpraxis Münster wird von einem erfahrenen phlebologischen Team durchgeführt. Beide Ärzte verfügen über spezialisierte Expertise in der endovaskulären Venenbehandlung.

Dr. med. Carsten Borchard
Dr. med. Carsten Borchard ist Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin mit Spezialisierung auf Phlebologie und Venenheilkunde. Seit 2009 ist er ausschließlich auf dem Gebiet der Venenmedizin tätig und wendet die endovenöse Lasertherapie täglich in der Praxis an. Die Venenpraxis Münster ist unter seiner Leitung seit 2019 jährlich als Venen Kompetenz-Zentrum zertifiziert und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP).

Dr. med. Barbara Frisch
Dr. med. Barbara Frisch bringt eine außergewöhnliche klinische Breite in das Behandlungsteam ein. Ihre Ausbildungsstationen führten sie ans Kantonsspital St. Gallen, das St. Vinzenz Hospital Köln sowie die Universitätskliniken Köln und Düsseldorf. Neben ihrer fundierten chirurgischen Ausbildung verfügt sie über umfangreiches internistisch-angiologisches und radiologisch-interventionelles Wissen. 2019 schloss sie ihre Ausbildung zur Fachärztin für Gefäßchirurgie ab, 2022 folgte die Zertifizierung als Endovaskuläre Chirurgin – eine Qualifikation, die sie für die präzise Durchführung minimalinvasiver Eingriffe wie der Lasertherapie besonders auszeichnet.
Termin vereinbaren in der privaten Venenpraxis Münster
Wenn Sie in Münster oder der näheren Umgebung eine erfahrene Praxis für die Behandlung Ihrer Besenreiser suchen, nehmen Sie jetzt Kontakt auf. Das Team der privaten Venenpraxis Münster steht Ihnen für eine individuelle Beratung und Untersuchung zur Verfügung.
Venenpraxis Münster
Grevener Straße 440, 48159 Münster
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Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise. Die Informationen können das Gespräch mit Ihrem Arzt nicht ersetzen. Individuelle Ausfallzeiten werden durch den behandelnden Arzt festgelegt. Bitte suchen Sie bei Beschwerden unbedingt einen Arzt auf!




